Elektrosmog/Hochfrequenz (Felder, Wellen, Strahlung) am Schlafplatz

1. Elektrische Wechselfelder im Schlafbereich:

Elektrische Wechselfelder entstehen als Folge elektrischer Wechselspannungen in Hausinstallationen.
Leitungen in Wänden, Verteilerdosen, Verlängerungskabel, Geräte mit Netzanschluss, Steckdosen…., sind von diesen Feldern umgeben, auch wenn gar kein Strom fließt. Das heißt, auch wenn gar kein Verbraucher eingeschaltet ist, sind wir zuhause von elektrischen Wechselfeldern umgeben.
Elektrische Felder können auch von außen auf ein Gebäude einwirken z.B. durch Erdstromkabel, Trafostationen, Dachstromständer oder Hochspannungsleitungen in der nahen Umgebung des Gebäudes.
Die Feldstärke der elektrischen Wechselfelder wird in Volt pro Meter (V/m) gemessen.

 

Machen Elektrische Wechselfelder krank, was sagt die Wissenschaft?
Elektrische Wechselfelder greifen wissenschaftlich belegt, besonders empfindlich in biologische Abläufe ein. Sie erzeugen in erster Linie Stress auf unseren Körper. Unsere Zellen im Körper kommunizieren elektrisch miteinander. Nach bisherigem wissenschaftlichem Kenntnisstand bewirken elektrische Wechselfelder im Körper künstliche Wirbelströme, Stromflüsse, Ladungsumkehrungen, Zell- und Nervenreize.  Die technischen künstlichen Elektrischen Wechselfelder überlagern sich mit unserem körpereigenen elektrischen Strömen die durch Nevenleitbahnen fließen. Durch Interferenzen kann es zu Störungen im Körper kommen.

 

Wie merke ich das?
Die Regeneration beim Schlafen kann durch Elektrische Wechselfelder  empfindlich gestört werden. Man wacht im elektrisch gestörten Bett morgens auf und fühlt sich nicht ausgeschlafen oder schläft nachts nicht richtig durch. Manche Menschen werden dadurch aktiv und hektisch, andere unkonzentriert, verspannt, launisch, einige sogar aggressiv.

Besonders kritisch zu sehen ist, wenn elektrische und magnetische Felder zusammenkommen. Kopfschmerzen, Leistungsverlust, Herzrhythmusstörungen, Depressionen, Absenkung des Hormons Melatonin…werden von wissenschaftlicher Seite damit in Verbindung gebracht.
Jeder Mensch ist individuell und reagiert anders darauf. Es gibt sehr sensible und weniger sensible Menschen.

2. Magnetische Wechselfelder im Schlafbereich:
Magnetische Wechselfelder  entstehen als Folge von fließendem elektrischem Wechselstrom in Leitungen. Übertragen werden sie durch Elektroinstallationsleitungen in Gebäuden oder durch Gerätschaften mit eingebauten Trafos, wie Radiowecker, Stereoanlagen, TV, diverse Leuchten, Netzteile u.a.
Magnetische Felder  können auch von außen auf ein Gebäude einwirken z.B. durch Erdstromkabel, Trafostationen, Dachstromständer oder Hochspannungsleitungen in der nahen Umgebung des Gebäudes. Immer wenn ein Verbraucher eingeschaltet ist, wenn Strom fließt wird physikalisch ein Magnetfeld erzeugt.
Die Flussdichte (Einheit) der magnetischen Felder ist Tesla (T). Die baubiologischen Werte bewegen sich in der Regel im Nano-Tesla Bereich (nT).

 

Machen Magnetische Wechselfelder krank, was sagt die Wissenschaft?
Wenn ich mich mit meinem Körper in magnetischen Wechselfeldern aufhalte, so wird dieser von diesen Feldern ungehindert durchströmt. Dadurch werden unnatürliche Spannungen und Wirbelströme im Körper induziert.
Zum Gesundheitsrisiko gibt es unterschiedliche Quellangaben:
Bezüglich magnetischen Feldern, hervorgerufen durch Hochspannungsleitungen, gibt es von vielen Ländern wissenschaftliche Forschungen und Veröffentlichungen. Nach schwedischen und amerikanischen Studien ist die Leukämieanfälligkeit bei Kindern in Häusern an Hochspannungsleitungen siginifikant erhöht.  Das Bundesgesundheitsamt empfiehlt bei Bebauungsplänen auf großzügigen Abstand zu Hochspannungsleitungen zu achten.
Viele Forschungen beschreiben Zusammenhänge mit allen möglichen Krankheiten, besonders aber mit degenerativen Prozessen und Krebs.

Über die Verursacher direkt zuhause findet man weniger Informationen, obwohl wir hier die meisten Quellen für magnetische Wechselfelder finden.

 

Wie merke ich das?
Wenn man Forschungen und Veröffentlichungen durchliest, so werden dort unter anderem folgende Symptome beschrieben: Stresserscheinungen , Hyperaktivität, Migräne, Herz- und Kreislaufstörungen, Schlafstörungen…

3. Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz) im Schlafbereich:
Elektromagnetische Wellen werden drahtlos durch die Luft übertragen.
Sie werden ausgesendet von Masten des Mobilfunknetzes, Daten- und Richtfunk, diverse Funkrufdienste, Radar, Fernsehsender…
Auch zuhause findet man häufig hausgemachte Senderquellen: Mobiltelefone, schnurlose DECT-Telefone, WLAN-Netzwerke, Bluetooth, Mikrowellenherde, Babyphone…
Bei baubiologischen Hausuntersuchungen stellt man häufig fest, dass die hausgemachten Strahlenquellen oft weit stärker belasten als die Mobilfunk-Masten in der Nachbarschaft. Besonders hervorzuheben sind hierbei das DECT-Telefon und das WLAN-Netzwerk für kabelloses Internet mittels Laptop, PC oder Tablet. Steht die DECT-Basisstation oder die WLAN-Telefonanlage in unmittelbarer Nähe zum Bett sind teilweise extrem hohe Belastungen messbar. Ebenso die Nutzung der Telefon und Multimedia-Gerätschaften selber, nah am Körper, kann zu starken Belastungen führen.
Der Baubiologe misst bei einer baubiologischen Hausuntersuchung die Leistungsflussdichte in Mikrowatt pro m² (µW/m²)

 

Machen Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz) krank, was sagt die Wissenschaft?
Weit unter den geltenden Grenzwerten, die für Elektromagnetische Wellen gelten, sind Einzelwirkungen von renommierten Wissenschaftlern erforscht worden. Epidemiologische Studien sind ausreichend statistisch abgesichert. Sie sprechen von Stoffwechselstörungen, psychischen Störungen, Hirnstromveränderungen, Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, Krebs…
Auch hier ist anzumerken, nicht jeder reagiert gleich, jeder Mensch ist ein Individuum.

Wie sieht es in unseren Betten aus und was passiert wenn ich den Elektrosmog verringere?

In unseren Betten findet man oft unnötigen und vermeidbaren Elektrosmog. Wird dieser reduziert oder gar ganz eliminiert, so waren vielmals spontane gesundheitliche Erfolge, sogar bei chronisch Kranken zu beobachten.
Möglichkeiten zur Feldreduzierung gibt es viele, hier ein kleiner Auszug daraus: 
- Zum Beispiel Einbau eines Netzfreischalters (muss im Vorfeld durch einen Baubiologen abgeklärt

  werden!),
- Geräte vom Bettplatz weiter entfernen oder wenn nicht anderes möglich austauschen oder ganz

  entfernen.
- Bei Neubauten abgeschirmte Leitungen bei der Elektroinstallation verwenden
- Funktechnologien möglichst sparsam einsetzen
Der Kostenaufwand für eine Feldreduzierung ist in der Regel sehr gering, oftmals kann auch ohne Kostenaufwand der Bettplatz deutlich verbessert werden und das Problem beseitigt werden. Die Quellen werden mittels baubiologischer Messtechnik aufgedeckt.
Als Basis für eine Optimierung ist deshalb unbedingt eine Schlafplatzuntersuchung durch einen Baubiologen durchzuführen, dort werden alle Schwachstellen ermittelt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

 

Kann ich die Elektrosmogprobleme im Schlafplatz selber erkennen?
Ohne entsprechende Messtechnik ist es unmöglich den Risiken auf die Spur zu kommen.
Es ist mit bloßem Auge nicht erkennbar, welche Quellen wie stark Einfluss auf den Schlafplatz haben.
Bei der baubiologischen Schlafplatzuntersuchung kann mittels Messgeräten der Verursacher verlässlich ermittelt werden. Gezielt messen und gezielt optimieren geht nur mittels entsprechender Messtechnik!

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